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Haferdrinks für Kinder

Pflanzenbasiert, nahrhaft und ohne Zuckerzusatz – Bio-Snacks für Kinder in jedem Alter.

Kuhmilch-Alternative Haferdrink?

In fast jedem Supermarkt gibt es mittlerweile. Die Kuhmilch-Alternative ist sehr beliebt und basiert auf Getreide. Sie ist vegan und somit Laktosefrei. 

Wenn dein dein Kind eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose hat, ist Hafer gut verträglich und eignet sich wunderbar zum Kochen oder Backen. Du kannst Hafermilch überall da verwenden, wo du ansonsten Milch von Kühen benutzen würdest.

Hafermilch ist auch besser für die Umwelt. Die Herstellung ist umweltfreundlicher als die Produktion von Kuhmilch. Der Haferdrink ist darum für viele Eltern inzwischen eine ökologische Alternative. Ob aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen, viele verzichten heute auf Kuhmilch und greifen stattdessen zur Hafermilch.

Hafer könnte eine gute Alternative für deine Familie sein, falls dein Kind keine Kuhmilch verträgt. Auch bei einer bestehenden Laktoseintoleranz ist das Getränk auf Haferbasis kein Problem. 

Erwachsenen mögen Hafermilch auch. In den USA gilt sie sogar als Trendgetränk. Und das nicht ohne Grund, denn Hafer verfügt über viele wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Sind Haferdrinks nahrhaft?

Das Power-Getreide Hafer besteht aus Mineral- und Ballaststoffen und beinhaltet auch Magnesium, Kalium, Beta-Glucanen und essentielle Aminosäuren. Beta-Glucan ist eine Zuckerart, die den Verdauungstrakt unterstützt und deshalb vorteilhaft für dein Kind sein kann.

Es ist sehr einfach, Haferdrinks herzustellen. Du brauchst bloss Vollkorn-Haferflocken und Wasser. Haferdrink ist fettarm, frei von Cholesterin und enthält weniger Eiweiss als Kuhmilch. 

Bei der Produktion werden die Haferflocken in Wasser eingeweicht und so püriert. Dann kommt die Fermentations-Phase dran, bei der sich das Wasser mit den Haferflocken verbindet, bevor der Brei gefiltert wird. Haltbar gemacht wird alles dann durch ein Erhitzung-Verfahren. So easy entsteht die Hafermilch. 

Weil es natürlichen Zuckergehalt gibt, schmeckt Hafermilch eher süsslich, Kinder trinken sie darum besonders gerne. Reichlich Ballaststoffe machen sie so zu einer geeigneten Milchalternative. 

Können es Allergiker trinken?

Hafermilch ist laktosefrei und kann so ohne Probleme von Menschen getrunken werden, die Laktoseintoleranz haben. 

Hat dein Kind oft Bauchschmerzen nach Milchprodukten? Dann ist es möglich, dass es an einer Laktoseintoleranz leidet. Milchzucker ist oft der Auslöser. Bei einem Arzt kannst du dein Kind auf Laktoseintoleranz testen lassen. 

Falls bereits eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, gilt es jetzt, keine Produkte mehr zu sich zu nehmen, die Laktose enthalten. Die passende Alternative ist deshalb Hafermilch. 

Sie schmeckt nicht nur gut, sondern durch den hohen Ballaststoffgehalt wirkt sie zusätzlich sättigend. Positiv auf den Cholesterinspiegel wirkt sich Hafer ebenfalls aus. Und sogar die Verdauung profitiert davon.

Ist Sojamilch nicht das Gleiche?

Laktoseintolerante Kinder müssen auf Milchprodukte verzichten. Eine Soja-Allergie ist manchmal dann ebenfalls der Fall und so fallen auch Sojaprodukte weg. Besprich dich mit einem Arzt, wenn du denkst, dein Kind könnte an einer Allergie leiden. Hafermilch kanne eine gute Alternative zur Kuhmilch und zu Sojamilch sein. Erst ab der Vollendung des ersten Lebensjahres sollte sie aber in den Ernährungsplan aufgenommen werden. 

Dein Kind kann dank Haferdrinks mit gesunden Nährstoffen und Ballasststoffen versorgt werden. Die Ernährung deines Kindes solltest du aber abwechslungsreich gestalten. Die Ernährung ist schnell einseitig, wenn dein Kind ausschliesslich Hafermilch trinkt. 

Wechsle verschiedene Milchsorten ab und biete deinem Kind so auch eine geschmackliche Vielfalt. Dein Kind wird durch eine ausgewogene Ernährung mit den richtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt.

Ein Vorteil von Hafermilch ist die positiven Auswirkungen auf die Verdauung deines Kindes. Bei Magen-Darm-Beschwerden helfen oft Haferflocken. Durch die enthaltenen Ballaststoffe, die nicht verdaulich sind, halten sie dem sauren Magensaft stand und bilden so Schutzschild für die empfindliche Magenschleimhaut. Eine gesunde Verdauung kann Bauchschmerzen bei Kindern vorbeugen. 

Achte bei dem Hafermilch-Kauf unbedingt darauf, dass es sich um reine Hafermilch handelt und keine unnötigen Zusätze enthalten sind. Viele andere Haferdrinks enthalten zugesetzten Zucker und sind dadurch nicht ideal für dein Kind. 

Kann man es als Milchersatz verwenden?

Du kannst Hafermilch für vieles einsetzen, zum Beispiel beim Backen und Kochen als Milchalternative – oder auch im Müsli. 

Während Mandel- oder Sojamilch eher einen markanten Geschmack haben und deshalb nicht von allen Kindern getrunken werden, schmeckt Hafermilch eher neutral. 

Die Umweltbilanz ist laut der Albert-Schweizer-Stiftung im Vergleich zu Kuhmilch bei Hafermilch auch wesentlich besser. Das liegt vor allem an dem niedrigeren Wasserverbrauch. Viele Bauern bauen Hafer inzwischen in Bio-Qualität an. Hafer ist nämlich sehr resistent gegen Unkraut oder Ungeziefer und muss deshalb kaum mit Schadstoffen gespritzt werden. 

Im Vergleich zur Mandel- oder Sojamilch wird für die Herstellung von Haferdrinks weniger Wasser verbraucht. Auch aus ethischen Gründen entscheiden sich viele Eltern bewusst für Hafermilch. Zur Herstellung von Sojamilch werden oft Teile des Regenwaldes abgeholzt. Bei Hafer ist dies wiederum nicht der Fall. Er kann regional angebaut und bezogen werden.