Wie füttere ich Beikost? Für einen gelungenen Start in die Breiphase

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Man könnte meinen mit den feinen Breien von yamo würde das ganz von alleine funktionieren, aber selbst dann ist das Essen von Brei mit einem Löffel etwas dem Kind bis anhin völlig unbekanntes. Wie fühlst du dich, wenn du in einem Restaurant ein exotisches Gericht vorgesetzt bekommst, keine Ahnung hast was drin ist oder wie man das essen soll? Eben. Die meisten von uns wären da wohl auch verunsichert. Der Mensch ist schliesslich ein Gewohnheitstier.

Vorbereitung ist die halbe Miete
Für die Einführung der Beikost gibt es keine Patentlösung, aber mit ein paar Tipps wird das Erlebnis weniger dramatisch. Für dich. Womit wir beim ersten Punkt wären. Kein Lätzchen kann gross genug sein. Ausser du ziehst dir eine Regenpellerine über. Aber selbst dann wird garantiert ein Spritzer Brei den Weg auf deine Kleidung, deine Haare oder einfach genau dorthin schaffen, wo du ihn nicht haben willst. Wenn du dich mental auf die Schlacht vorbereitet hast, ist es wichtig dein Kind bequem zu positionieren.

Mit Geduld und Zeit kommt man weit
Gib ein wenig Brei auf einen Plastiklöffel, diese werden von den meisten Babys als angenehmer empfunden, und halte ihn deinem Baby an die Lippen. Weigert sich dein kleiner Schatz absolut dagegen, dann versuch es besser später noch einmal. Es ist wichtig, dass die erste Erfahrung mit Brei positiv bleibt und nicht mit einem Zwang verbunden wird. Versuch deshalb ein freundliches Gesicht zu behalten, auch wenns nicht gleich beim ersten Mal klappt. Probiere zwischendurch selber, natürlich mit einem eigenen Löffel, vom frischen Brei und zeige deinem Schatz wie’s geht und wie lecker die Breie von yamo sind.

Übung macht den Meister
Hat dein Kind Interesse und saugt den Brei vom Löffel, gratuliere. Der erste Schritt ist getan. Mach weiter so. Nach ein paar Tagen versuchst du den Löffel zur Hälfte mit köstlichem Brei beladen sanft über die Zunge nach hinten in den Mund zu schieben. Nur auf der Zunge abgeladen, weiss dein Schatz gar nicht wie es den Brei herunterschlucken kann. Aber pass auf, dass du den Brei nicht zu weit nach hinten schiebst, sonst kann es zum Würgen kommen. Erst wenn es die ganze Portion geschluckt hat, kommt der nächste Löffel. Dein Kind signalisiert dir durch Lippen zusammenpressen oder ausspucken, wenn es genug hat. Das solltest du nicht ignorieren.

Ohne Fleiss kein Preis
Etwas Gutes hat die lange Angewöhnung an Brei durchaus. Es gibt mehr übrig gebliebenen, köstlichen yamo-Brei für Mama & Papa 😉 Juuuhuiii. Die Belohnung hast du dir auf jeden Fall verdient. Wenn sich dein yamo-Vorrat langsam dem Ende zuneigt, dann kannst du hier Nachschub bestellen, um rechtzeitig auf den wachsenden Hunger deines Kindes (oder den seiner hungrigen Eltern) vorbereitet zu sein.

Viel Erfolg und Nerven aus Stahl wünscht dir
deine Zoe von yamo

P.s. Auch wenn die Gewöhnung an Brei nicht immer einfach ist, so ist es trotzdem wundervoll diesen Prozess mitzuerleben und zu sehen, wie dein Kind von Tag zu Tag dazu lernt. Das macht den Moment an dem dein Kind anfängt Brei zu essen erst so kostbar. Teile diesen Moment mit uns und anderen Eltern über #yamobaby und hilf anderen Müttern und Vätern nicht die Hoffnung zu verlieren. Hast du zusätzliche Tipps, oder Hinweise darüber, wie die Gewöhnung an Beikost gut funktioniert? Dann teile sie mit der yamo-Community.

Kurz & Bündig

  • Zieh etwas an, das auch dreckig werden darf.
  • Lass dir Zeit zwischen den einzelnen Schritten, es können Stunden, Tage, Wochen vergehen bevor sich dein Kind bereit für Beikost fühlt.
  • Achte auf die Signale deines Kindes.
  • Setzt euch bequem hin.
  • Gib etwas Brei auf einen Plastiklöffel.
  • Lass dein Kind den Brei vom Löffel saugen.
  • Wenn das klappt, kannst du ein wenig mehr Brei auf den Löffel geben und deinem Kind diesen sanft in den Mund schieben.
  • Wiederhole dies solange, bis dein Kind dir signalisiert, dass es genug hat oder das Becherchen leer ist.
  • Hab Geduld und richte dir genug Zeit ein, viel Zeit, Zeit um anschliessend duschen zu können.
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