Kinderessen Mittag

Du überlegst mal wieder was du zum Mittagessen für deine Kinder kochen kannst? Jeder kennt es als Elternteil, die Kinder kommen aus der Schule oder aus dem Kindergarten oder sind noch zu Hause und wollen natürlich etwas Leckeres zu Mittag essen. Gerade, wenn deine Kinder schon in der Schule sind, kommen sie mit reichlich hunger heim.

Damit dann auch der Nachmittag klappt mit all den Hausaufgaben, dem Sport und Freizeitprogramm, brauchen deine Kinder eine gute Stärkung zum Mittagessen, welches viel Energie bringt und Spaß beim Essen macht.

Mittagessen für Kinder

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Wie sieht das perfekte Mittagessen für deine Kinder aus? Für Kinder gelten im Grunde dieselben wichtigen Ansätze einer ausgewogenen Ernährung, wie für dich als Erwachsener auch.

Das heißt: Viel Gemüse und gesunde Kohlenhydrate, die wenn es geht, aus Vollkorn-Produkten stammen. Milchprodukte und Fleisch sind natürlich auch erlaubt, aber besser immer in Maßen. Deine jugendlichen Kinder, die sich jetzt stark im Wachstum befinden, brauchen selbstredend etwas mehr Energie, diese wird am besten von Kohlenhydraten gewonnen.

Das Mittagessen sollte immer gemeinsam ablaufen: dabei hast du eine gute Gelegenheit dich mit deinen Kindern über den bisherigen Vormittag zu unterhalten.

Tipps für Kinder, die kein Gemüse wollen

Deine Kinder mögen aber kein Gemüse und du willst trotzdem das sie sich gesund ernähren? Wir wollen dir ein paar Tipps geben, wie es klappen könnte mit der gesunden Ernährung. Denn Streit am Mittagstisch um das Gemüse ist meistens ehr kontraproduktiv und verschlechtert dazu die Stimmung zwischen euch und beim Essen. Und unter Stress essen ist dann wiederum eben so ungesund.

Trainiere früh den Geschmack deines Kindes:

Je früher deine Kinder Gemüse kennen lernen und es ihnen schmeckt, desto ehr werden sie auch später noch das Gemüse mögen. Denn da sie schon früh damit in Berührung gekommen sind, haben sie sich an den Geschmack gewöhnt. Trau dich ruhig deinen Kindern mal was neues an Gemüse anzubieten, denn je größer und bunter du die Auswahl gestaltest, desto mehr werden es deine Kinder auch annehmen und mögen.

Gemüse darf auch untergejubelt werden:

Es ist nicht immer leicht Kinder von Gemüse zu überzeugen, versuch es doch mal damit das Gemüse in dem Lieblingsgericht deines Kindes zu „verstecken“. Hier bietet sich zum Beispiel Kartoffelbrei an, dort kannst du pürierte Möhren oder weichgekochten Brokkoli gut unterheben. Weitere Ideen: Gemüsefrikadellen, verschiedene Soßen zu Nudeln oder fein pürierte Suppen.

Gemüse ist magisch:

Okay, das wird wohl nur bei deinen kleinen Kindern klappen, aber diese lieben nun einmal coole Geschichten über Helden, Feen und magische Kräfte. Denk dir eine passende Geschichte aus, die deinen Kindern gefallen könnte und versuche sie so vom Gemüse essen zu überzeugen. Was gibt es cooleres wie verzauberte Erbsen oder Bohnen die magische Kräfte verleihen.

Rege den Appetit deiner Kinder an:

Koche mit deinen Kindern doch mal gemeinsam, denn das macht ihnen Lust neues Essen auszuprobieren. Sie sehen was gekocht wird und können vielleicht auch schon vorher mal Rohkost probieren, eventuell schmeckt es ihnen sogar roh besser. Und selbst gekocht und vorbereitet schmeckt meistens am besten.

Leckere Rezept-Ideen für Kinder

Wir wollen dir nun ein paar Rezept-Ideen für deine Kinder für ein leckeres Mittagessen geben. Viel Spaß beim zusammen nachkochen:

Mini Penne mit frischer Tomatensauce

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 Gramm Mini Penne
  • Salz
  • 350 Gramm vollreife Strauch-Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Stiele Basilikum
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 1 Prise Zucker
  • 2 Esslöffel Kapern (in Essig eingelegt)
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 Esslöffel Pinienkerne
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Stiele Basilikum
  • frisch geriebener Parmesan

Zubereitung:

  1. Schritt: Gebe die Penne in kochendes Wasser mit einer Prise Salz und lasse diese garen bis sie bissfest sind.
  2. Schritt: Nun kannst du die Tomaten vierteln und den Strunk jeweils heraus schneiden, eine Knoblauchzehe schälen und klein hacken. Zupfe die Blätter vom Basilikum ab und schneide sie grob klein. Jetzt kannst die Blätter mit den Tomaten, dem Knoblauch, 2 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Tomatenmark, 1 Prise Zucker und 2 Esslöffel Kapern pürieren.
  3. Schritt: Schmecke nun die Tomatensoße mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ab.
  4. Schritt: Röste nun die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rundherum goldbraun.
  5. Schritt: Gieße die Nudeln ab, lass sie abtropfen und richte sie mit der Soße auf den Tellern an. Beträufel diese mit 2 Esslöffel Öl und streu die Blätter von den anderen Basilikum Stielen und die Pinienkerne darüber.
  6. Schritt: Zum Schluss noch mit dem frisch geriebenem Parmesan angereicht in einer Schüssel servieren.

Kartoffel-Eintopf mit Wiener Würstchen

Zutaten für 4 Personen:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Suppengemüse
  • 750 Gramm mehlig kochende Kartoffeln
  • 2 Esslöffel Butter
  • 1,3 Liter bis 1,5 Liter Fleisch- oder Gemüsefond
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss
  • 4 Wiener Würstchen
  • ein halbes Bund glatte Petersilie

Zubereitung:

  1. Schritt: Zuerst schäle die Zwiebeln ab und schneide sie klein in feine Würfel. Putze das Suppengemüse, wasch es dann und schneide es in grobe Würfel. Die Kartoffeln werden ebenfalls geschält und in grobe Würfel geschnitten.
  2. Schritt: Butter in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Gemüse und Kartoffeln dazu geben und kurz mit anschwitzen. 1,3 Liter Fond dazu geben, Lorbeer hinzufügen, leicht salzen, pfeffern und aufkochen lassen. Lasse das Gemüse im geschlossenem Topf 15-20 Minuten köcheln, bis es fast weich ist.
  3. Schritt: Lorbeer herausnehmen, die Hälfte der Suppe in einen zweiten Topf oder eine andere Schüssel geben und mit einem Kartoffel-Stampfer zerdrücken. Wenn du willst, kannst du die Suppe auch grob mit einem Mixer pürieren.
  4. Schritt: Gebe die pürierte Suppe zurück in den Topf, rühre sie unter, und gieße eventuell noch etwas Fond dazu. Schmecke sie nun mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Muskatnuss ab.
  5. Schritt: In der Zwischenzeit in einem großen Topf Wasser aufkochen, vom Herd ziehen und die Wiener Würstchen hineingeben, diese mit leicht geöffnetem Deckel darin erwärmen.
  6. Schritt: Wasche die Petersilie, schüttel sie danach trocken, zupfe die Blätter ab und hacke diese fein.
  7. Schritt: Jetzt die Würstchen heraus nehmen und in mundgerechte Scheiben schneiden. Suppe und Würstchen auf Teller verteilen und mit der Petersilie bestreut servieren.
  8. Zum Verfeinern kannst du einen Klacks Schmand oder ähnliches darauf geben. Fertig 🙂

Spaghetti Bolognese als „One Pot Pasta“

Zutaten für 2 Personen:

  • 100 Gramm Möhren
  • ca. 80 Gramm Staudensellerie
  • 100 Gramm Kirsch-Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Stiele Petersilie
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 250 Gramm Rinderhackfleisch
  • Salz
  • 200 Gramm Spaghetti
  • 1/4 Teelöffel Chilli-Flocken
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 50 ml Rotwein
  • Pfeffer
  • Parmesan (frisch gerieben zum servieren)

Zubereitung:

  1. Schritt: Zuerst musst du die Möhren schälen und der länge nach vierteln, anschließend quer in dünne Scheiben schneiden. Danach den Sellerie putzen, waschen, längs vierteln und quer in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und halbieren. Und die Schalotte wie auch den Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden.
  2. Schritt: Den Rosmarin und die Petersilie waschen und trocken schütteln, die Blätter der Petersilie abzupfen und mit den Stielen beiseite legen.
  3. Schritt: Nun erhitze das Öl in einer großen Pfanne mit hohem Rand oder in einem weiten Topf. Das Hackfleisch darin bei starker Hitze ca. 3 Minuten unter wenden braun und krümelig anbraten. Die Möhren, den Sellerie, die Tomaten, die Schalotte und den Knoblauch dazu geben und 1 Minute weiter braten. Mit einem Teelöffel Salz würzen.
  4. Schritt: Nun nimmst du die Pfanne vom Herd und gibst die Spaghetti, den Rosmarinzweig, die Petersilienstiele und die Chilliflocken dazu. Auch die passierten Tomaten, den Rotwein und 450 ml kaltes Wasser dazu gießen. Stell die Pfanne wieder auf den Herd und bringe alles zugedeckt bei starker Hitze zum kochen.
  5. Schritt: Lass die Nudeln offen bei mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten lang kochen. Rühre immer mal wieder um und probiere die Nudeln. Sind sie nicht durch, füge noch 3 bis 5 Esslöffel Wasser hinzu und lasse sie kurz weiter köcheln.
  6. Schritt: Entferne nun den Rosmarinzweig und die Stiele der Petersilie. Die Blätter der Petersilie fein schneiden und unter die Nudeln mischen.
  7. Schritt: Zum Schluss würzt du die Spaghetti Bolognese ausreichend mit Pfeffer und serviere sie. Den geriebenen Parmesan reichst du einfach dazu an. Guten Appetit 🙂

Johannisbeeren-Pfannkuchen – extra kleiner

Zutaten für 12 Stück:

  • 250 Gramm Ricotta
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 70 Gramm Mehl
  • 150 Gramm Johannisbeeren
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Esslöffel Butter
  • 2 Esslöffel Puderzucker

Zubereitung:

  1. Schritt: Zuerst den Ricotta, den Vanillezucker, den Zucker und die Eier zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Schritt: Reibe die Schale von der Zitrone ab und rühre sie mit dem Mehl unter die Ricotta-Masse. Danach befreie die Johannisbeeren von den Rispen.
  3. Schritt: Nun erhitze in einer Pfanne das Öl und die Butter. Gebe jetzt kleine Kreise aus Teig in die Pfanne und lasse sie 2 bis 3 Minuten lang bei geringer Hitze backen.
  4. Schritt: Bestreue sie nun mit ein paar Beeren, wende sie und lasse sie weitere 2 bis 3 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäubt servieren und genießen.

Pizza Margherita – lecker selbst gemacht

Zutaten:

  • 30 Gramm Hefe
  • 8 Esslöffel Olivenöl
  • 500 Gramm Mehl
  • Salz
  • 1 Dose Tomaten (400 Gramm)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Kugeln Büffelmozzarella
  • 30 Gramm Pecorino
  • 4 Stiele Basilikum

Zubereitung:

  1. Schritt: Kneten: Zu allererst musst du die Hefe in eine kleine Schüssel bröseln und 100 ml lauwarmes Wasser zugeben. Nun rühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. 5 Esslöffel Öl und 3 Esslöffel Mehl hinzugeben und das Gemisch zu einem glatten Vorteig rühren. Dieser muss nun zugedeckt an einem warmen Ort ca 30 Minuten lang gehen.
  2. Schritt: Restliches Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, eine Mulde hineindrücken, Vorteig in die Mulde geben. 1/2 Teelöffel Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Nach und nach weitere 25 ml Wasser einarbeiten. Teig nun zu einer Kugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und an einem warmen Ort zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.
  3. Schritt: Vorbereiten: Ofen auf 220 Grad (Umluft 200 Grad) vorheizen. Tomaten abtropfen lassen und klein hacken, mit Salz und Pfeffer würzen und gut verrühren. Büffel-Mozzarella in Scheiben schneiden. Pecorino fein reiben. Blätter vom Basilikum-Stiel abzupfen und grob schneiden.
  4. Schritt: Belegen: Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, in 4 gleich große Portionen teilen und diese jeweils zu 5 mm dicken Kreisen ausrollen. Tomatensoße gleichmäßig darauf verteilen, mit Mozzarella-Scheiben belegen, Pecorino darüber streuen.
  5. Schritt: Zum Schluss mit restlichem Olivenöl beträufeln und mit Pfeffer würzen. Pizza-Fladen auf 2 mit Backpapier ausgelegte Backbleche geben und 20 bis 25 Minuten backen. Vor dem servieren mit dem Basilikum bestreuen. Fertig.
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yamo

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