7 Superfoods für eure Ernährung

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Das Wort „Superfood“ findet man überall: Auf Social Media, in Magazinen oder direkt im Supermarktregal. Man fragt sich, ob es dabei oft nur für Werbezwecke genutzt wird. Doch wir haben sieben Lebensmittel gefunden, die tatsächlich echte Superhelden sind!

Was sind Superfoods?

Dass Superfoods nicht immer gleich super gut sein müssen und bei der Wahl jeweils ein bisschen Vorsicht geboten ist, damit man auf keinen Werbetrick hereinfällt, haben wir euch bereits erzählt. Doch gibt es auch einige Lebensmittel, die den Namen wirklich verdient haben und als Superhelden der Pflanzenwelt gelten. 

Das sind besonders diese, die sehr nährstoffreich und als besonders vorteilhaft für die Gesundheit angesehen werden. Sie sind reich an Mikronährstoffen, wie Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien, Enzymen und gesunden Fetten und damit essenziell für den Körper und das eigene Wohlbefinden.

Wir haben unsere liebsten Superfoods mal aufgelistet und zeigen euch, wie ihr sie in eine abwechslungsreiche Ernährung eurer Kinder mit einbauen könnt: 

Goji-Beeren 

Goji-Beeren, die aussehen wie kleine getrocknete roten Rosinen, haben ihren Ursprung in China und gelten dort als die chinesische Wolfsbeere. 

Auch, wenn es bislang nur wenige Studien zur chinesischen Beere gibt, gilt sie seit einigen Jahren als absolutes Superfood, denn sie steckt voller Vitamine, Mineralien und Antioxidantien. Ebenfalls wird ihr nachgesagt, dass sie den Blutzuckerspiegel verbessern kann und das Immunsystem stärkt. 

Aufgrund ihrer Grösse sind die Beeren wegen der schnellen Verschluckungsgefahr aber eher Kindern ab 3 Jahren zu empfehlen. Dann können sie problemlos ins Müsli oder den Joghurt gegeben werden.  

Aber aufgepasst: Wir empfehlen, bei Goji-Beeren auf reine Bio-Qualität zu achten, da sie teilweise auch mit Pestiziden behandelt werden.

Kakao

Wenn wir hier von dem Superfood Kakao sprechen, sprechen wir nicht von dem Trinkkakao, dem jede Menge Zucker zugesetzt ist, sondern von Back-Kakao. 

Kakaobohnen wurden ursprünglich in Mittelamerika angebaut, mittlerweile aber auch in Westafrika, Indonesien, Brasilien, Ecuador und Kolumbien und gelten als komplexestes Lebensmittel der Welt. Warum? Weil sie mehr als 300 Substanzen enthalten, die jede Menge guter Eigenschaften mit sich bringen. So gelten sie als gut für die Durchblutung und einen niedrigen Blutdruck und stärken das Herz. 

Das Superfood könnt ihr einfach in Kuchen oder auch Smoothies mischen. In Kombination mit Banane und Hafermilch schmeckt Back-Kakao Gross und Klein ganz wunderbar!

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Frucht-Mandelriegel für Kids mit Kakao, Feige, Goji-Beeren, oder Aprikose.

Feigen

Sie liefern neben Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen auch eine gute Portion Vitamine sowie verdauungsfördernde Enzyme und sättigende Ballaststoffe. Feigen waren bereits in der Antike ein beliebtes Superfood und werden ihrem guten Ruf bis heute gerecht. 

Angebaut werden Feigen vor allem im Mittelmeerraum, Brasilien und den USA und werden ganzjährig importiert. Auch hier ist natürlich auf Bio-Qualität zu achten, aber dann steht dem Verzehr auch im Kleinkindalter nichts mehr im Wege. 

So kann das Fruchtfleisch des fruchtig süssen Superfoods einfach in den Joghurt untergehoben werden oder zu einem leckeren Aufschnitt fürs Brot zubereitet werden.

Leinsamen

Nicht umsonst gelten Leinsamen als Superfood, denn der ganze Körper kann von ihnen profitieren: Die reichlich enthaltenen Ballaststoffe können die Verdauung unterstützen, während die Omega-3-Fettsäuren Entzündungen hemmen und die Zellen schützen können. 

Der grosse Vorteil: Leinsamen stammen anders als viele andere Superfoods aus regionalem Anbau – haben also keinen langen Transportweg. 

Darüber hinaus sind Leinsamen in verschiedenen Varianten erhältlich, beispielsweise als ganze Saatkörner sowie leicht gequetscht oder geschrotet. 

Leinsamen können beispielsweise in Pancakes, Haferkeksen oder im morgendlichen Müsli eingebaut werden.

Sesam

Sesam kommt bei uns oft in Backwaren vor, doch ist Sesam eigentlich so viel mehr wert, als immer nur die Nebenrolle zu spielen. Denn Sesam – egal ob weiss, braun oder schwarz – enthält jede Menge Omega-6-Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. 

Für vegetarisch und vegan lebende Personen ist Sesam vor allem als Eisen- und Calciumlieferant beliebt. Darüber hinaus enthält Sesam aber auch einige Aminosäuren, den B-Vitaminen B1B2 und B6Vitamin E und Magnesium, Phosphor und Kalium.

Sesam gibt es auch als kaltgepresstes oder raffiniertes Öl. Als kaltgepresstes Öl kann es bereits in den Brei von Babies als gesunde Fettquelle gemischt werden. Später können kleine Sesamkörner auch in Teig, etwa für Brot, gemischt werden. 

Dabei sollte Sesam jedoch langsam in die Ernährung eingeführt werden, da Sesam ein starkes Allergen ist.

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Frucht-Mandelriegel für Kids: Die Stärkung für unterwegs

Aprikose

Bereits im alten Persien wurde die Aprikose als “Samen der Sonne” besungen, denn schon früh war klar: Aprikosen enthalten jede Menge guter Inhaltsstoffe.

Besonders bei Babies, die unter Verstopfungen und Verdauungsproblemen leiden, kann ein Püree aus Aprikosen ein leichtes, aber wirkungsvolles Hausmittel sein. Da sie ausserdem wenig Fruchtsäure enthalten, bekommen sie auch den ganz Kleinen und ihren noch empfindlichen Mägen besonders gut. 

Darüber hinaus enthalten Aprikosen jede Menge B-Vitamine, Vitamin A, Magnesium und vieles mehr.

Sonnenblumenkerne

In vielen Kulturen sind Sonnenblumenkerne ein beliebter Snack für Zwischendurch. 

Sie gelten als zusätzlicher Energielieferant, stärken das Kreislauf-, Nerven- und Immunsystem und die Durchblutung. Darüber hinaus enthalten sie jede Menge Proteine, die besonders Menschen, die eine pflanzliche Ernährungsweise verfolgen, zu Gute kommen können. 

Durch ihre Form und Härte sind ganze Sonnenblumenkerne jedoch erst älteren Kindern, etwa ab dem Schulalter, zu empfehlen. Dann können sie problemlos in Brot, Salat und Müsli gegeben werden und ihre positive Wirkung auf den Körper entfalten. 

Fazit: Augen auf bei Superfoods!

Superfoods können wahre Superhelden in der pflanzlichen Ernährung sein, wenn sie aus biologischen Anbau stammen und man sie als Ergänzung zu einer bewussten Ernährung konsumiert. Dabei sollte man sich jedoch nicht von Werbung blenden lassen und es stets hinterfragen, wenn ein Lebensmittel mit den Namen „Superfood“ angepriesen wird. Wer jedoch bewusst auf Superfoods setzt, kann seine Ernährungs- und auch Lebensweise positiv beeinflussen. 

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yamo

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