In unsicheren Zeiten achtsame Feiertage mit den Kleinsten verbringen

7 min zu lesen
Eva Monteneri Kinderernährungs Expertin bei yamo
Dieser Beitrag wurde von unserer
Kinderernährungs-Expertin Eva Monteneri verfasst.

Die erste Adventszeit oder das erste Weihnachtsfest mit den Kleinen zu verbringen, ist eine wahre Freude. Normalerweise werde ich gefragt, wie es den Eltern gelingt, die Kleinen nicht mit vielen schönen Eindrücken zu überfordern. Doch in diesem Jahr haben wir leider andere Umstände. Die Weihnachtsmärkte finden nicht statt, die Adventsfeiern fallen aus und auch das grosse Familienfest wird reduziert.

renee-carter-KFxLLQX0M6Q-unsplash

In diesem Jahr lautet die Frage also mehr, wie es der jungen Familie gelingt, achtsam und positiv die festliche Jahreszeit anzugehen.

  • Macht euch bewusst, was euch wichtig ist und konzentriert euch darauf.
  • Wählt und pflegt eure sozialen Kontakte ganz bewusst. Das heisst, dass ihr euch auf die Kontakte konzentrieren dürft, die euch als Familie guttun und positiv stimmen.
  • Plant diese sozialen Kontakte kreativ: Zum Beispiel mit den besten Freunden einen Waldspaziergang machen und die entferntere Verwandtschaft zum Kaffeeklatsch via Zoom treffen.
  • Vergesst die Paarzeit nicht, denn Zweisamkeit kommt gerade in dieser Zeit zu kurz! Plant euch bewusst einen Abend, wenn die Kinder im Bett sind, mit allem, was euch beiden gefällt: eine Tasse Tee oder ein Glas Wein, ungesundes Knabberzeug und sprecht miteinander.
  • Koordiniert euch als Eltern klar, damit vor lauter Familien- und Paarzeit eigene Bedürfnisse nicht zu kurz kommen: So kann man dem Partner mal eine Runde Joggen oder einen Mittagschlaf ermöglichen.
  • Ärgere dich nicht darüber, was dieses Jahr alles NICHT stattfinden kann, sondern sehe es positiv, dass dein Kleines die erste Adventszeit ruhiger angehen kann.
  • Kinder spüren, wenn die Eltern von der aktuellen Situation beunruhigt und verunsichert sind. Da wir aber die Ursache in diesem Fall nicht ändern können, müssen wir uns unseren Umgang damit bewusst machen: Also lieber nicht die aktuellen Infektionszahlen und neuesten Massnahmen regelmässig am Handy checken, sondern sich ein einziges, begrenztes Zeitfenster am Tag nehmen, um die Nachrichten zu hören oder zu sehen. Der bewusste Umgang mit News kann etwas Spannung aus dem Familienleben nehmen.

Rituale und Traditionen

humphrey-muleba-jrOPyEXA8DE-unsplash

Um den Kleinen eine schöne Festzeit zu gestalten, helfen uns Rituale und Traditionen wunderbar. Welches ist denn das Ritual eurer eigenen Kindheit, an welches ihr die schönste Erinnerung habt? Vielleicht war es ein Adventskalender oder Adventskranz, mit welchem das Kind die Zeit bis Weihnachten besser einzuschätzen lernt? Oder wenn die Küche wunderbar nach selbstgebackenen Plätzchen riecht? Manche haben auch schöne Erinnerungen an die Weihnachtslieder, die man gemeinsam gesungen hat.

Mein Tipp:

Lebt diese Rituale mit euren Kleinen nach Herzenslust aus, aber habt dabei nicht zu hohe Ansprüche, denn der Alltag mit Kleinkind ist schon turbulent genug. Es macht nichts, wenn der Adventskalender nicht selbst gebastelt ist, der Plätzchenteig gekauft statt selbst gerührt ist oder die Weihnachtslieder von der CD kommen!

Aus gutem Grund wird die Weihnachtszeit auch die «besinnliche» Zeit des Jahres genannt. Also ab aufs Sofa mit den Kleinen und gemeinsam Kuscheln, Singen, Geschichten erzählen und Bilderbücher anschauen. Lasst es auf euch zukommen und geniesst sie in Ruhe mit eurem Kind!

1 Step 1

NEWSLETTER FÜR SUPERHELDEN
Nämlich für Mamas & Papas. Jetzt anmelden und profitieren!

keyboard_arrow_leftPrevious
Nextkeyboard_arrow_right
FormCraft - WordPress form builder
ZAHLUNGSMÖGLICHKEITEN