8 Gute-Nacht-Rituale, die deinem Baby beim Einschlafen helfen können

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Seit einer Stunde versuchst du dein Baby bereits zum Schlafen zu bringen. Im Elternbett, im Babybett, in der Trage, auf der Brust – alles hast du schon probiert doch dein kleiner Schatz findet einfach nicht in den Schlaf. Wir haben acht Gute-Nacht-Rituale zusammengestellt, die deinem Baby beim Einschlafen helfen können.

 

Wenn das Baby nicht einschlafen will, kann das an den Kräften zehren

Hand aufs Herz: wie oft ist es dir schon passiert, dass dein Baby einfach nicht in den Schlaf finden konnte? Bestimmt schon mehr als einmal, oder? Tatsächlich machen fast alle Eltern des Öfteren die Erfahrung, dass das Einschlafen nicht sofort gelingt. Eine solche Erfahrung kann junge Eltern schnell frustrieren und Sorgen bereiten. Oft wird stundenlang probiert, das Baby irgendwie in den Schlaf zu bringen. Wenn das nicht sofort gelingt, werden verschiedene Positionen ausprobiert: in den Armen wiegen, auf der Brust liegen, durch den Raum schunkeln und vieles mehr.

 

Warum Einschlaf-Rituale so wichtig sind

Was dein Baby aber meist braucht, sind feste Rituale. Feste Zeiten und Einschlaf-Rituale, die sich immer wiederholen, denn sie geben deinem Baby Sicherheit und vermitteln Geborgenheit.

So ein langer Tag ist für die Kleinen ganz schön aufregend und besonders am Abend müssen sie all die spannenden Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten. Das ist oft leichter gesagt als getan, aber tagtägliche feste Abläufe, egal in welcher Form, können sie dabei unterstützen und beruhigend wirken.

Die Tatsache, dass die Kleinen wissen, was als nächstes geschieht, verdeutlicht ihnen, dass sie sich auf die Eltern und das Leben im Allgemeinen verlassen können und dass es eine Struktur im Tagesablauf gibt, die sie momentan noch brauchen.

 

Tipp 1: Geschichten vorlesen

Ganz egal ob du noch ein Säugling hast, ein Baby oder ein Kleinkind – Geschichten vorlesen ist immer eine gute Möglichkeit, um das Schlafengehen zu erleichtern. Wenn dein Kind schon soweit ist, dann lass es gerne selbst ein Buch auswählen. Zusammen kuschelt ihr euch dann ins warme Bett und blättert Arm in Arm das Buch durch.

Hast du noch ein kleineres Kind, dann such du ein schönes Buch aus oder denk dir eine Fantasiegeschichte aus, die du deinem Baby erzählst. Deine Stimme wird das Baby automatisch beruhigen und es wird schneller zur Ruhe finden können.

Ebenfalls kann der Papa in dieses Einschlafritual sehr gut miteinbezogen werden. Entweder kann er die Geschichte vorlesen oder er kuschelt sich einfach mit dazu und lauscht Mamas sanfter Stimme ebenfalls.

Ein Tipp: Sucht euch am besten ein Buch aus, dass eine schöne, liebevolle Geschichte erzählt und keins, was auf große Abenteuer und Action-Reisen einlädt. So merkt auch dein kleiner Schatz, dass die Abend gekommen ist und die Spiel- und Tobezeit vorbei ist.

 

Tipp 2: Allen Kuscheltieren eine Gute Nacht wünschen

“Gute Nacht, Teddybär”, “Gute Nacht, kleine Eule”, “Gute Nacht, Herr Hase”, wirst du bestimmt schon bald durch das Kinderzimmer rufen, bevor dein kleiner Schatz zu Bett geht. Denn tatsächlich kann es sowohl deinem Baby als auch deinem Kleinkind dabei helfen, besser in den Schlaf zu finden. Indem du anderen, am besten den Kuscheltieren, Gute Nacht sagst, merkt es, dass die Schlafenszeit gekommen ist, es nicht alleine ins Bett geht, sondern die Kuscheltiere auch und kann sich besser darauf einlassen und damit abfinden.

So toll das Spielen am Tag auch ist, so müde sind dein Baby und seine Kuscheltiere auch. Und umso öfter ihr dieses Ritual wiederholt, umso schneller wird das Einschlafen sicherlich gelingen.

 

 

Tipp 3: Vor dem Schlafengehen ein ausgiebiges Bad mit dem Baby nehmen

Planschen macht den meisten Kindern großen Spaß und zudem hat das warme Wasser eine entspannende Wirkung. Beim Planschen kann auch gut die Mama oder der Papa mit einbezogen werden, denn ein gemeinsames Bad bereitet oft allen große Freude und läutet das Einschlaf-Ritual bestens ein.

Absehen sollte man hier von zu vielen Spielzeugen, denn dein Kind soll ja nicht noch groß zum Spielen animiert werden, sondern eher auf das zu Bett gehen vorbereitet werden. Ein gemeinsames Bad mit viel Schaum macht auch ohne Spielzeug großen Spaß.

 

Tipp 4: Körper- und Füßchenmassage

Nach dem Baden eignet sich eine Körper- und Füßchenmassage besonders bei den ganz Kleinen sehr gut. Die sanften Bewegungen und Mamas oder Papas warme Hände lassen das Baby entspannen. Zudem ist eine Babymassage ein wunderschöner Ausgleich zu einem langen Tag.

Wichtig dabei ist, dass der Raum angenehm warm sind und deine Hände ebenfalls nicht zu kalt sind. Dann ziehst du dein Baby aus und streichst mit etwas Öl in den Händen vorsichtig über seinen Körper und im Anschluss über die Füßchen und keinesfalls die kleinen Zehen vergessen. Auch die wollen massiert werden.

Wenn du lernen möchtest, wie man professionell ein Baby massiert, kannst du auch einen Babymassage-Kurs besuchen. Oft reichen aber schon ein paar streichende Bewegungen über den nackten Körper deines Schützlings.

 

Tipp 5: Lieder vorsingen und/oder Musik hören

Vielleicht erinnerst du dich noch daran, dass dein Baby bereits im Bauch zu bestimmter Musik oder deiner Stimmt mit einem kleinen Tritt reagiert hat. Denn tatsächlich: Babys hören schon aus dem Bauch heraus und prägen sich ganz besonders Mamas Stimme ein. Umso schöner ist es deshalb, wenn vor dem Schlafengehen zusammen gesungen wird. Das können erfundene oder bekannte Lieder sein. Außerdem kann leise Musik angemacht werden, der einfach nur gelauscht wird oder zu der mitgesummt wird.

Tipp: Weißes Rauschen ist ein beliebter Sound, den viele Babys mögen und der sie schnell zum Einschlafen bringt. Einfach mal ausprobieren.

 

Tipp 6: In den Schlaf Stillen

Das Einschlafstillen ist oft umstritten, aber gerade in der Anfangsphase oft der beste und einfachste Weg, dein Baby in den Schlaf zu bringen. Viele Neugeborene schlafen beim Stillen einfach ein. Wenn dein kleiner Schatz auch im Schlaf deine Brust nicht loslassen möchte, kannst du deinen kleinen Finger vorsichtig in den Mundwinkel schieben und so das Vakuum lösen.

Jedoch solltest du mit zunehmendem Alter am besten vom Einschlafstillen absehen und nach einer Alternative suchen, da sich sonst die Abstillphase als schwierig gestalten kann.

 

 

Tipp 7: Ein gemeinsamer Tagesrückblick

Wenn schon alle Bücher gelesen wurden, kann auch ein gemeinsamer Tagesrückblick ein schönes Einschlaf-Ritual sein. Zusammen können verschiedene Ereignisse des Tages besprochen werden. Man kann nochmal fragen, wie es in der Kita war oder wie der Ausflug auf den Spielplatz gefallen hat. Oder man denkt sich ein kleines Rätsel aus und versucht sich beispielsweise an Farben und Formen zu erinnern, die man am Tag wahrgenommen hat. Solch kleiner Spaziergang durch den Tag ist ein guter Abschluss und bereitet auf das Schlafen vor.

 

Tipp 8: Kuscheln, Kuscheln, Kuschlen

Ganz egal für welches Abendriutal ihr euch entscheidet, die meisten haben mit Kuscheln zu tun. Denn tatsächlich ist es oft einfach nur der kleine Kopf an Mamas Brust, der aufmerksam Mamas pochendem Herz lauscht.

Kuscheln garantiert das Gefühl von Nähe und Geborgenheit und ist manchmal auch nur das Einzige, was die Kleinen zum Einschlafen brauchen.

 

Fazit: Rituale sind wichtig, müssen aber angepasst werden

Rituale am Abend, die dem Baby zum Einschlafen verhelfen sollen, sollten auf das das eigene Kind und dessen Alter abgestimmt werden. Nicht jedes Kind planscht beispielsweise gerne am Abend. Während das eine Kind beim baden entspannt, dreht das andere total auf. Genauso beim gemeinsamen Liedersingen oder Geschichtenerzählen. Jedes Kind hat seine ganz eigenen Vorlieben, aber mit ein bisschen Ausprobieren stellt man schnell fest, was sich für das eigene Kind am besten eignet.

Wichtig ist dabei nur, dass die Rituale, ganz egal ob bei den Großeltern, zuhause oder im Urlaub geschlafen wird, sich immer wiederholen und so gut es geht keine Ausnahmen gemacht werden und die gewohnten Abläufe stets gepflegt werden.

Wir wünschen gutes Gelingen und viele gute Nächte.

 

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