Babygläschen Test – 5 Dinge auf die du achten solltest

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Die Frage, ob selbst gekocht oder fertig gekaufte Beikost für Babys besser ist, ist ja eigentlich recht schnell beantwortet. In der Regel ist frisches und selbst gemachtes Essen von Mama oder Papa immer die erste Wahl. wir selber bevorzugen ja auch frisches Essen.

Aber Hand aufs Herz, wer hat schon immer Zeit dafür, und wie sieht es aus, wenn man beispielsweise den ganzen Tag unterwegs ist oder auf Reisen?

Es gibt wohl in allen Familien den einen oder anderen Moment, in dem man keine Lust oder einfach auch keine Zeit hat, Babybrei zu kochen und dann steht man doch wieder vor dem überfüllten Supermarktregal mit Gläschen und fragt sich, welches davon nun die beste Wahl ist.

 

Ab wann Babybrei kaufen?

Bevor du mit Beikost anfängst und dich entscheiden musst, welchen Babybrei du kaufen oder kochen willst, ist es wichtig festzustellen, ob dein Baby überhaupt schon bereit für feste Nahrung ist. Der Beikoststart ist ein aufregender Meilenstein in der Entwicklung deines Babys, aber es kann manchmal etwas verwirrend sein, den richtigen Zeitpunkt hierfür zu finden.

Laut WHO wird der Beikoststart ab dem 6 Lebensmonat empfohlen. Aber da kein Baby dem andern gleicht, ist es wichtig, auf die individuelle Entwicklung deines Kindes zu schauen. Vielleicht will es schon unbedingt mit 5 Monaten Mamas Essen probieren oder hat selbst mit 7 Monaten einfach noch gar keine Lust auf Babybrei.

Bei Unsicherheiten kann dir deine Hebamme oder Kinderärztin mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Welcher Brei ist der beste?

Die schier unendliche Auswahl an fertigen Babygläschen kann schnell überwältigend und auch verwirrend sein. Schließlich wollen alle Eltern nur das Beste für ihre Kinder. Auch gerade in den ersten Jahren ist eine gesunde Ernährung sehr wichtig, weil ja in dieser Phase so viel Entwicklung und Wachstum passiert.

Deshalb ist es ganz normal, wenn du dich im Supermarkt fragst, welches der vielen angebotenen Babygläschen du wählen solltest.

Ist fertige Babynahrung grundsätzlich schlecht? Wie wichtig ist der Hersteller und spielt es überhaupt eine Rolle, ob die benutzten Zutaten biologisch angebaut sind oder nicht? Schließlich ist Babynahrung bekanntlicher Weise eine der am meisten überprüften und kontrollierten Nahrungsmittel überhaupt.

 

Wie gut sind Babygläschen?

Natürlich kann man wie bei vielen anderen Dingen auch nicht alle Babygläschen über einen Kamm scheren.

Ja, viele der angebotenen Fertignahrungsmittel sind leider auch heutzutage noch voll mit unnötigen Zusätzen wie Zucker oder Salz und auch Bio ist selbst bei der Nahrung für unsere Kleinsten noch immer keine Norm geworden.

Nicht alles, was als gesund und notwendig deklariert wird, ist dies auch und gerade die vielen süßen und bunt gestalteten Verpackungen können schnell mal von bedenklichen, ungesunden und unnötigen Inhaltsstoffen ablenken.

Auch, dass viele Gläschen scheinbar ewig haltbar sind, spricht nicht für die frische und vollwertigkeit der darin enthaltenen Zutaten. Die herkömmliche Hitzesterilisation, die bei vielen bekannten Babynahrungsmitteln aus dem Supermarkt angewandt wird, vernichtet außer der Bakterien und Keime nämlich leider auch einen Großteil der wärmeempfindlichen Komponenten des Breis wie z. B. Vitamin C, Farbe und Geschmack. Deshalb Augen auf beim Babybreikauf.

Gerade deshalb ist es auch so erfreulich, dass die Zahl der Eltern, die mehr darauf achten, was sie ihrem Kind zu essen geben, stetig steigt. Und auch Hersteller, wie wir hier bei yamo, haben angefangen, neue schonendere Verfahren zu entwickeln und zu benutzen, um euch bei der gesunden Ernährung eurer Herzenskinder tatkräftig zu unterstützen.

 

5 Dinge auf die man beim Kauf von Babygläschen achten sollte

  1. Bio oder konventionell?

Vielleicht fragst du dich, warum biologisch angebaute Rohstoffe besser für dein Kind sind als konventionelle? Das liegt daran, dass bei der Herstellung konventioneller Rohstoffe Mittel wie Pestizide und Herbizide eingesetzt werden, die deinem Baby und auch unserer Umwelt schaden können. Der Einsatz solcher Mittel ist in der biologischen Landwirtschaft untersagt und zum Glück wird dieses Verbot auch strengstens kontrolliert. Für unsere yamo-Produkte benutzen wir deshalb übrigens nur Bio-Rohstoffe.

1. Unnötige Zusätze enthalten, oder nicht?

Beim Einkauf kann man sich auch daran orientieren, wie viele verschiedene Zutaten auf dem Etikett des Gläschens aufgelistet sind. Hierbei gilt in der Regel je weniger, desto besser, was Zutaten und vor allem Zusätze betrifft. Natürlich machen Konservierungsstoffe Produkte länger haltbar, aber sie sind auch nicht besonders gesund und sprechen nicht für die Frische des Breis.

2. Herstellungsverfahren

Die herkömmlichen Herstellungsverfahren sind recht rabiat, was zur Folge hat, dass der Geschmack und vor allem die enthaltenen Vitamine sehr darunter leiden. Greife deshalb lieber zu Marken wie yamo, die auf neue schonendere Verfahren zurückgreifen. Denn so kann selbst fertig gekaufter Brei fast mit frischer Hausmannskost mithalten.

3. Altersgerechte Zutaten?

Bestimmt hast du dich, was die Beikosteinführung angeht, auch schon selbst bestens belesen und informiert. Und zwar soll man vor allem immer nur ein neues Lebensmittel nach dem anderen einführen und genug Zeit dazwischen lassen, um mögliche allergische Reaktionen, die auftreten können, schnell zurückverfolgen zu können. Viele Lebensmittel werden auch erst ab einem bestimmten Alter empfohlen. Wenn du dir hierbei nicht sicher sein solltest, kannst du auch immer noch mal bei deiner Hebamme oder Kinderärztin nachfragen oder auf der Website der WHO nachsehen.

4. Die Preis-Frage

Last but not least ist der Preis natürlich auch etwas, auf das Eltern beim Einkauf achten. Und oftmals ist es gerade bei Bioqualität günstiger, wenn man den Brei zu Hause selber kocht. Dafür bietet die fertige Version einen Komfort, denn man beim selber kochen nicht hat. Wie schon gesagt, alles hat seine vor und Nachteile und es ist dir selber überlassen, wofür du dich im Endeffekt entscheidest. Trotzdem raten wir dazu, auf bio Qualität zu setzten, da in konventionellen Produkten Rohstoffe verwendet werden, bei deren Anbau schädliche Pestizide und Herbizide eingesetzt werden. Diese könnten im schlimmsten Falle schädlich für dein Kind sein.

 

“Do’s and Dont’s” bei der Zubereitung von hausgemachter Babynahrung

Hier noch ein paar praktische Tipps für selbstgemachte Beikost

Do’s

  • Es ist immer besser, Gemüse und Obst im Dampfgarer zuzubereiten als zu kochen, da dadurch mehr der wichtigen und gesunden Nährstoffe und Vitamine sowie der volle Geschmack erhalten bleiben.
  • Um eine gut essbare Konsistenz zu erzielen, bietet es sich an, das gegarte Obst und Gemüse mit etwas Wasser, Muttermilch oder Milchnahrung zu vermischen und es dann anschließend zu pürieren.
  • Da Babys ja bekanntlicher Weise noch nicht so große Portionen essen, kannst du bei selbst gemachter Beikost auch ein paar Tricks anwenden, um Zeit zu sparen. Zum Beispiel frieren viele Mütter einen Teil des frisch zubereiteten Breis in Eiswürfelformen ein, um ihn im Laufe der nächsten Wochen noch verwenden zu können.
  • Die Pürees kannst du entweder vor oder nach dem Einfrieren verdünnen. Ganz wie du magst. So musst du dann nicht jeden Tag extra fürs Baby kochen und hast dennoch eine frische Mahlzeit parat.

Dont’s

  • Auch wenn du denkst, dass der Brei, den du gerade gekocht hast, noch etwas Würze vertragen könnte, kannst und solltest du das ganz entspannt weglassen. Babynahrung sollte im besten Falle ohne Zusätze von Salz oder Zucker auskommen. Das gilt für den selbstgemachten Brei genauso wie für das gekaufte Babygläschen. Leider werden diese unnötigen und für Babys ungesunden Zusätze noch von viele Hersteller beigefügt. Auch deshalb ist es wichtig, immer die Etiketten zu lesen, wenn du fertigen Babybrei kaufst.
  • Wenn du Babybrei einfrierst, solltest du ihn nicht länger als einen Monat aufbewahren, bevor du ihn aufbrauchst. So kannst du dir sicher sein, dass alles noch frisch und gut genießbar ist. Um den Überblick besser behalten zu können, hilft es, wenn du beim Einfrieren das Datum auf dem Gefrierbehälter notierst.

 

Warum yamo eine gute Alternative zu herkömmlichen Babygläschen ist

Wir bei yamo wollen Eltern eine neue gesündere Alternative zu den herkömmlichen Babygläschen bieten. Unsere Produkte sind so nah an selbst gemachter Babynahrung wie möglich.

Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir ein neues innovatives Verfahren angewendet, was sonst eher für die Herstellung von Säften benutzt wurde. Dieses sogenannte HPP Verfahren sorgt dafür, dass Keime und Bakterien wirksam abgetötet werden, aber Vitamine, Farbe und Geschmack der frischen Zutaten erhalten bleiben. Unsere Zutaten sind 100 % Bio, manchmal sogar Demeter Qualität und im besten Falle Fairtrade. Qualitäts- und Nachhaltigkeitsphilosophie stehen bei unserem Unternehmen an erster Stelle.

Schließlich wollen auch wir unseren Teil für eine bessere Welt und Zukunft für uns Alle beitragen.

 

Hier ein paar der häufigsten Fragen zum Thema “Babygläschen Test”

Von euch gefragt – Von unseren Experten beantwortet

Welchen Brei zuerst füttern? Obst oder Gemüse?

Das ist eine gute Frage, die sich viele Eltern zu Beginn der Beikosteinführung stellen. Empfohlen wird, mit einem milden Gemüsebrei zu starten. Was genau, ist dir selber überlassen. Manche Babys lieben den altbekannten Möhrenbrei, andere stehen mehr auf Avocado oder Kürbis. Hier heißt es einfach mal probieren. Wichtig ist natürlich, dass man nicht alles direkt durcheinander gibt. Lasst euch Zeit, Essen soll schließlich kein Zwang sein, sondern auch Spaß machen.

Ich habe oft keine Zeit oder Lust Babybrei zu kochen, ist das schlimm?

Nein, ist es nicht. Kochen liegt einfach nicht jedem und manche Eltern haben hierfür auch oftmals schlichtwegs keine Zeit. In unserer heutigen Zeit wird oft der Eindruck vermittelt, dass man alles auf einmal können und machen sollte. Aber mit einem Vollzeitjob bleibt Eltern oftmals nicht anderes übrig, als zu fertigen Babybrei zu greifen. Deswegen solltest du dich auf keinen Fall schlecht fühlen. Denn heutzutage gibt es, wie schon gesagt viele gesunde und vollwertige Alternativen im Babybrei-Regal. Achte in diesem Fall einfach besonders gut darauf, was du kaufst.

 

Fazit

Beim Babybrei ist es wie bei den meisten Themen der Kindererziehung. Es ist nicht schwarz-weiß, es gibt nicht nur einen einzigen richtigen Weg. Jede Familie kann und sollte ganz individuell und selber entscheiden, wie sie es mit der Beikost handhaben möchte. Manchmal ist es auch phasenweise unterschiedlich. Mal hat man mehr Zeit und Muße zum Selbermachen, ein anderes Mal soll es einfach und schnell gehen. Manche Babys mögen auch gar keinen Brei und wollen lieber direkt mitessen. Diese Variante der Beikosteinführung wird auch “Baby Lead Weaning” genannt. Lasst euch also nicht hereinreden, sondern entscheidet nach eurem Bauchgefühl. Hauptsache, das Baby ist am Ende satt und hat eine gesunde und vollwertige Mahlzeit im Bäuchlein.

Du fandest den Artikel hilfreich und würdest gerne noch mehr über die kindliche Ernährung und andere spannende Themen rund ums Baby erfahren? Dann guck gerne in unserem yamo Blog vorbei. Dort findest du weitere Informationen und Wissenswerten rund ums Thema Babys, Kinder, Ernährung, Rezepte und noch vieles mehr.

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