Vierzehnter Monat

17 min zu lesen

“Mach Winke Winke” ist nur eine der neuen Fähigkeiten, die dein Kleinkind jetzt scheinbar wie im Flug entwickelt.

Dein Kind ist 14 Monate alt!

Vielleicht versteht es jetzt auch schon andere kurze Anweisungen wie “Nein” oder auch “Bring Papa den Ball”. Die Sprachentwicklung deines Kindes ist nämlich, auch wenn es vielleicht noch nicht so scheint, bereits in vollem Gang.

Ein anderes alterstypisches Verhalten ist das Öffnen und Ausräumen von jeglichen Schubladen und Schränken  – nichts ist sicher vor diesen kleinen Entdeckern. 

Schränke, Papierkörbe, Schubladen, Spielzeugkörbe – jeder Behälter ist Freiwild. Nach wie vor wird auch gerne alles, was sie zu fassen bekommen konnten, auch wieder fallen gelassen. Schließlich gibt es nicht schöneres, als Mama dabei zuzusehen, wie sie es wieder aufhebt.

Also sollte jetzt alles, was nicht in Kinderfinger gehört entweder hoch genug verstaut oder mit Kindersicherungen versehen werden. Denn selbst wenn die Kleinen jetzt schon langsam die Bedeutung des Wörtchens “Nein” verstehen, heißt es noch lange nicht, dass sie sich auch daran halten werden.

Die Entwicklung deines Kindes im 14. Monat

Die Entwicklung deines Kindes im 14. Monat

Entweder läuft dein Kind bereits ganz selbstständig von A nach B oder ist noch dabei den Mut für die ersten Schritte zu sammeln. In der Anfangszeit ist es bei Laufanfängern noch ganz normal, dass sie oft stolpern und hinfallen. Das kommt daher, dass sich die Tiefenwahrnehmung  und Koordination noch entwickelt.

Auch das Gleichgewicht zu halten, ist am Anfang gar nicht so einfach.

Wenn dein Kind also hinfällt, hat deine Reaktion einen enormen Einfluss auf das Empfinden deines Kindes. Wenn es nur ein harmloses Hinpurzeln war, ist es oftmals am besten dies zu ignorieren oder zu klatschen und mit einem “toll gemacht” abzulenken. So werden unnötige Tränen und Drama vermeidet.

Falls du O-Beine und Plattfüße bei deinem Baby bemerkt hast, ist das kein Grund zur Sorge, diese sind ganz normal in diesem Alter und verwachsen sich in den meisten Fällen ganz von selbst. Wenn du dir jedoch Sorgen machst, kannst du diesbezüglich natürlich auch deinen Kinderarzt bitten mal einen Blick darauf zu werfen.

Einige Kinder könne jetzt schon eine Handvoll Wörter, andere sind noch zufrieden damit ihre Bedürfnisse auf andere Weisen zum Ausdruck zu bringen. So oder so versteht dich dein Kleinkind jeden Tag etwas besser und die Grundsteine für die Muttersprache sind bereits gelegt.

Spielerische Förderung ab 14 Monaten

Da dein Kind jetzt wahrscheinlich schon viel mehr Zeit aufrecht verbringt und immer mobiler wird, spielt es jetzt nicht mehr nur im Liegen oder sitzen, sondern auch im Stehen und vielleicht sogar beim Gehen.

Und dabei sind die kleinen natürlich stolz wie Oskar – Schau mal her Mama, was ich schon alles kann!

Spielideen ab dem 14. Monat

Unterhaltsame Aktivitäten, Spiele und Spielzeug für 14 Monate alte Kinder sind:

  • Mit Fingerfarben Malen: Vielleicht denkst du, dass es dafür doch nun wirklich noch zu früh ist. Aber zum Malen muss dein Baby noch nicht mal einen Stift richtig halten können. Das Malen, mit für Kinder unbedenklichen Fingerfarben, macht schon den Kleinsten einen riesigen Spaß!
  • Spielzeug schieben: Mini-Rasenmäher, Einkaufswagen und Kinderwagen sind großartige Spielzeuge für Kinder in diesem Alter, da gerade Laufanfänger es lieben ihre Fähigkeiten beim Schieben unter Beweis zu stellen (gleichzeitig gibt es etwas Stabilität beim Gehen).
  • Stapelblöcke: Endlich werden die Blöckchen nicht mehr nur herumgeworfen. Dein Kind beginnt jetzt, oder zumindest bald zu lernen, dass man diese Stapelblöcke auch ganz famos aufeinanderstapeln kann. Das kaputt machen, macht aber immer noch am meisten Spaß.

Fragen, die sich viele Eltern 14 Monate alter Kinder zum Thema Stillen Stellen:

Warum will mein 14 Monate altes Kind plötzlich wieder ständig an die Brust?

Es gibt viele verschiedene Gründe warum ein Kind wieder mehr gestillt werden möchte. Oftmals steckt ein Entwicklungssprung oder ein Wachstumsschub dahinter.

Aber auch ein Umzug, eine neue Kita oder eine Erkältung können zum häufigeren Stillen führen. Solange es für dich in Ordnung ist, ist es kein Grund zur Sorge und wird sich wahrscheinlich auch schnell wieder einpendeln.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abstillen und wie kann es erkannt werden?

Muttermilch bleibt ein wertvolles Nahrungsmittel in 2. Lebensjahr. Trotzdem geht die Stillzeit irgendwann zu Ende. Wann der beste Zeitpunkt zum Abstillen ist, lässt sich nicht allgemeingültig sagen. Im Idealfall endet die Stillzeit dann, wenn sie dem Kind oder der Mutter keine Freude mehr bereitet. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt, dass Stillen von mindesten 2 Jahre und darüber hinaus, solange wie es sich für Mutter und Kind gut anfühlt.

Wann sich ein Kind selbst abstillt, hängt ganz von seinem Temperament und Charakter ab. Es gibt Kinder, die sich erst spät von Mutters Brust lösen, und solche, die schon mit einem Jahr kaum mehr Zeit finden, zu trinken und am Stillen schon bald nicht mehr so interessiert sind. Dann gibt es auch viele die das Stillen am Abend zum Einschlafen oder am Morgen nach dem Aufwachen sehr schätzen und tagsüber aber nicht mehr an der Brust trinken. Dass das Kind selbst die Stillbeziehung beenden darf, ist ein Idealfall. Doch wirklich ideal ist es vor allem nur, wenn auch die Mutter bis dahin das Stillen geniesst.

Stillt die Mutter selbst nicht mehr gern und hält die Zeit reif mit dem Stillen aufzuhören, dann soll sie das auch unbedingt tun – unabhängig vom Zeitpunkt! Für die Mutter-Kind Beziehung ist es viel wichtiger eine fröhliche und glückliche Mutter zu haben, die seine Bedürfnisse nach Nähe und Geborgenheit ohne Stillen befriedigt, als eine unglückliche Stillmutter. Schön ist es, wenn eine Stillbeziehung, vor allem zu einem kleineren Kind, nicht abrupt beendet wird.

Nach und nach soll man eine Stillmahlzeit mir fester Kost ersetzen. Will das Kind dann trotzdem trinken, können die Eltern es ablenken und vielleicht auf andere Gedanken bringen. Somit werden die Pausen zwischen dem Stillen immer länger. Meistens wird dann nur noch morgens oder Abends gestillt. Ist dann aber die Mutter beispielsweise einige Abenden zur Bettzeit nicht zu Hause oder Morgens schon weg, fallen auch diese Momente des Stillens weg und man hat erfolgreich abgestillt. Dieser langsame Prozess darf auch auf einige Tage komprimiert werden, wenn die Mutter aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen nicht mehr Stillen kann oder will.

Wichtig ist, das die Mutter von ihrer Entscheidung überzeugt ist und diese dem Kind erklärt. Meistens akzeptiert das Kind diese dann problemlos.

Wir bei yamo finden es toll, dass du dir die Zeit nimmst mehr über die Entwicklung deines Babys herauszufinden! Kaum eine Zeit ist so wichtig und prägend wie die ersten paar Lebensmonate. Deshalb haben wir diesen Babykalender erstellt.

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