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Gesunde Ernährung für Kleinkinder in Indien

In Indien leben mehr Menschen als in ganz Afrika zusammen, das Land hat rund 1,25 Milliarden Einwohner. Und es ist ein Land der Widersprüche. Obwohl die Wirtschaft blüht, bleiben trotz staatlicher Programme Hunger und Mangelernährung eine Herausforderung, die grosse Teile des Landes lähmt und dessen Entwicklung verunmöglicht.

Über die Hälfte der Bevölkerung gilt als arm. Vor allem auf dem Land ist die Ernährung nur selten gesichert. Schuld sind immer häufiger auftretende Dürren als Folge des Klimawandels.

Als Folge davon leiden über 200 Millionen Menschen in Indien Hunger. Das trifft traurigerweise zu einem grossen Teil Kinder.

Gemäss der Welthungerhilfe sind rund 61.5 Millionen Kinder in Indien unter fünf Jahren für ihr Alter zu klein und nicht altersgerecht entwickelt. Das ist die höchste Zahl weltweit.

Zusammenarbeit mit der Organisation Welthungerhilfe

Wir von yamo wollen, dass jede Familie auf der Welt Zugang zu gesunder, frischer und natürlicher Nahrung hat, und kein Kind Hunger leiden muss. Deswegen haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, das Familien mit Kleinkindern in der ärmsten Region Indiens unterstützt. Zusammen mit der Welthungerhilfe, spenden wir in Indiens besonders stark betroffenen Bundesstaat Jharkhand lokal hergestellte, ausgewogene und nährstoffreiche Bio-Breinahrung für Kinder und Babys. Dank des reichhaltigen Breis nehmen die Kinder in kurzer Zeit an Gewicht zu, werden aktiver und vitaler können somit deutlich positiver in die Zukunft schauen.

So einfach können du und wir gemeinsam helfen

Indem du uns durch einen Kauf über unsere Website oder im Handel unterstützt, spendest du direkt lokal hergestellte, ausgewogene Brei-Nahrung für unterernährte indische Kinder in Not. Und so funktioniert’s.

Eine Box hilft 7 Kindern

Mit dem Kauf einer Box über unseren Shop versorgst du 7 Kleinkinder in Indien mit vollwertiger, lokal hergestellter Breinahrung für einen ganzen Tag.

Jede 10. Bestellung hilft einer ganzen Familie

Für jede gekaufte 10. Box, ermöglichst du einer Familie in Indien die Teilnahme an einem Ernährungscamp. Dabei werden Familien in Dörfern unterrichtet, wie sie nachhaltig Nahrungsmittel anbauen und ihre Familie gesund ernähren.

2 Produkte helfen einem Baby

Für 2 gekaufte yamo-Produkte im Handel ernährst du ein Baby in Indien mit vollwertiger, lokal hergestellter Breinahrung für einen ganzen Tag.

Mit deiner Hilfe ermöglichst du indischen Dorf-Familien und deren Kleinkindern gesunde und nährstoffreiche Ernährung, die sie sonst nie bekommen hätten.

Unser Ziel ist es, mit diesem und vielen weiteren Projekten 100’000 Kinder weltweit mit gesunder, biologischer Nahrung zu versorgen.

Auf yamo.bio/givingback siehst du unsere Spenden-Projekte als Übersicht, und wie nahe wir unserem Ziel bereits gekommen sind.

Vielen Dank für deine Unterstützung!

Wie unsere Hilfe ankommt 

Die Geschichte von Reshmi Devi und ihrer Familie

In einem der von yamo und der Welthungerhilfe unterstützten Dörfer lebt Reshmi Devi.

Während sie Tomaten, Salat und eine Gurke für das Mittagessen erntet, macht sich ihre dreijährige Tochter Kariina über die Erbsen her. Schote für Schote knackt sie und nascht die leckeren grünen Kugeln.

 

Nutrition Camp, Children in front of their plates while the different parts of the meal are distributed. This kind of food and this combination of ingredients is new to them, wich is why some look a bit skeptical. The dish consists of rice, sauce, vegetables and eggs, India. Ernaehrungs-Camp. Kinder sitzen vor ihren Tellern bei der Essensverteilung. Sie blicken skeptisch, weil sie die Kombination der Zutaten noch nicht kennen.[/caption]

Den kleinen Gemüsegarten gibt es erst seit einem knappen Jahr. Zuvor bestanden die täglichen Mahlzeiten der Familie aus Reis und Kartoffelbrei, nur hin und wieder gab es etwas gekauftes Gemüse, aber viel zu selten, um ein gesundes Wachstum zu ermöglichen.

Welche Folgen dies hatte, erfuhr Reshmi, als sie mit Tochter Kariina und Sohn Sanjay ins örtliche Mutter-Kind-Zentrum kam, wo alle Kinder der Gemeinde gemessen und gewogen werden. Das Zentrum ist Teil eines Regierungsprogramms, das in fast allen grösseren Dörfern die gesunde Entwicklung von Kindern unterstützt. „Es stellte sich heraus, dass meine Kinder unterernährt und für ihr Alter zu klein waren. Nie hätte ich das geahnt, ich habe doch alles genauso gemacht, wie es Brauch bei uns ist.

 Reshimi Devi, 28 Jahre, fuettert ihren Sohn Sengay, 5 Jahre, und ihre Tochter, 3 Jahre, mit der taeglichen Ration des Nutrimix, Indien.

 

Wir haben nichts anderes gegessen, als alle anderen im Dorf auch, wir lebten einen ganz normalen Alltag“, erzählt die junge Mutter. Während ihr Mann auf Abruf in der Ziegelherstellung, auf dem Bau oder als Träger tätig ist, kümmert sie sich um Haus, Feld und Tiere.

Mit den Kindern helfen die Schwiegereltern. Und die würden doch wohl wissen, was die Kleinen brauchen. Die Beraterinnen im Zentrum luden Reshmi zu einem 15-tägigen Ernährungscamp ein, das die Welthungerhilfe mit ihrer Partnerorganisation Centre for World Solidarity (CWS) regelmässig in 40 Dörfern anbietet. Damit unterstützen die Welthungerhilfe und CWS das Programm der Regierung, dem es bei der Umsetzung vielerorts an personellen Kapazitäten und Fachwissen fehlt. Gesundheitsberaterinnen werden fortgebildet, aber auch Vertreterinnen lokaler Behörden für das Thema sensibilisiert.

 

Gemeinsam mit anderen Müttern lernte Reshmi im Camp, dass Essen nicht einfach nur Essen ist, sondern dass Nahrungsmittel unterschiedliche Wirkungen auf den Körper haben. Erst die „Drei-Farben-Kombination“ steht für gute Ernährung und Gesundheit. Die indische Flagge dient während der Camps zur praktischen Übung, lokale Produkte entsprechend zu sortieren: Orange steht zum Beispiel für Linsen, Grün für Blattgemüse und Weiss für Reis und Milch. Anschliessend lernen die Frauen, die unterschiedlichen Nahrungsmittelgruppen lecker und gesund zu kombinieren und bereiteten gleich ihr tägliches gemeinsames Mittagessen nach den neuen Rezepten zu. „Früher fehlten uns das Geld und auch das Wissen, um abwechslungsreicher zu kochen. Aber im Camp bekamen wir Saatgut, mit dem ich meinen Gemüsegarten anlegte. Ich kann manchmal selbst kaum glauben, was jetzt dort alles gedeiht“, sagt Reshmi.

[caption width="5616" id="attachment_52" align="alignnone"] Auswahl an Gemuese auf dem Markt in Jahmshedpur, Indien.

 

 

Für die ganz Kleinen, die Anzeichen von Mangel- oder Unterernährung aufweisen, stellen die Frauen im Camp eine spezielle Ergänzungsnahrung her. Nutrimix heisst der reichhaltige Brei, der den Kindern sichtbar schmeckt. Nach einer Woche werden alle Kinder erneut untersucht, und schon in dieser Zeit zeigt sich eine positive Veränderung.

Die meisten Jungen und Mädchen nehmen zu und werden aktiver. Das, so weiss Welthungerhilfe Projektleiterin Sasmita Jena, ist oft der Punkt, an dem auch skeptische Väter dem Erfolg des Programms vertrauen. Den umfassenden Ansatz des Projektes, das auch vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wird, erklärt sie so: „Wir bekämpfen Mangelernährung vor allem bei Schwangeren, stillenden Müttern und Kindern und fördern zugleich den nachhaltigen Anbau. Dazu verknüpfen wir Landwirtschaft, Ressourcenschutz und Ernährung. Im Rahmen dieses LANN-Konzeptes (Linking Agriculture and Natural Resource Management towards Nutrition Security) informieren wir Familien über gesunde Ernährung und stellen sicher, dass sie Zugang zu den entsprechenden Lebensmitteln haben. Die Teilnehmerinnen der Camps bekommen Saatgut, und unsere Landwirtschaftsexpertinnen zeigen ihnen, wie man natürlichen Dünger herstellt, damit ihr Gemüsegarten auch ohne hohe Kosten für künstliche Düngemittel gut gedeiht.“ Und noch etwas gehört zum Konzept. Eine vielseitige Nahrung entfaltet nur dann ihre Wirkung, wenn der Körper gesund ist und die Nahrung auch umwandeln kann. „Deshalb ist es uns wichtig, dass den Familien sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht, sie grundlegende Hygieneregeln kennen und befolgen, damit Keime vom Körper ferngehalten werden können und schwere Durchfallerkrankungen nicht alles zunichtemachen“, sagt Sasmita Jena. Regelmässiges Händewaschen und sichere Abfallentsorgung tragen dazu ebenso bei wie das Nutzen von Wasserfiltern. Das Umstellen der Verhaltensweisen braucht jedoch Geduld, zu lange schon halten sich feste Traditionen. Wenn Gesundheitsberaterin Asmita Devi an ihre Kindheit zurückdenkt, erinnert sie sich noch gut an die ewige Monotonie aus Kartoffelbrei und Reis.

Als sie begann, junge Mütter in der Gemeinde zu besuchen, um nach den Kleinkindern zu sehen, war sie nicht besonders überrascht, dass in den meisten Familien immer noch derselbe Speiseplan vorherrschte.

Auch bei Reshmis Familie lief nicht alles gleich rund, aber jetzt gedeihen in ihrem Garten zwölf Sorten Gemüse. Das Wasser, das sie zum Trinken und Kochen verwenden, fliesst vor dem Konsum durch einen Wasserfilter. Und vor dem Haus steht ein Tippy-Tap.

Damit kann man sich die Hände waschen, ohne das Wasser durch Berührung zu verunreinigen. Dafür tritt man auf einen Stock, an dem ein Strick befestigt ist. Durch die Bewegung neigt sich der Kanister nach vorn und Wasser fliesst heraus. Reshmi weiss nun, dass sauberes Wasser und eine gründliche Reinigung der Hände verhindern, dass ungesunde Keime in den Körper gelangen. Denn die verbesserte Ernährung würde mit Durchfall kaum Wirkung zeigen. Zum Frühstück gibt es in ihrer Familie jetzt meist Roti, ein flaches Brot mit Gemüse. Zum Mittag wird Reis gekocht und ebenfalls Gemüse gereicht. Die Sorten im Gemüsegarten sind so aufeinander abgestimmt, dass Reshmi nahezu das ganze Jahr über ernten kann. Auch ihrem Mann schmeckt das Essen heute besser. Sein persönlicher Favorit: Spinat. Und er merkt bei sich selbst, dass er mehr Energie hat. Genauso wie die Kinder: „Sie waren früher lange nicht so munter und aktiv wie heute“, sagt Reshmi mit einer kleinen Schüssel in der Hand, in der sie Nutrimix angerührt hat. Ihr Sohn Sanjay schaut schon erwartungsvoll. Mit freundlichem

Dank an die Welthungerhilfe für die Bereitstellung des Textes aus der 2. Ausgabe des Welthungerhilfe Magazins 2019.

Über die Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe ist eine der grössten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland; politisch und konfessionell unabhängig. Sie kämpft für

“Zero Hunger bis 2030“.

Seit ihrer Gründung wurden mehr als 8.500 Auslandsprojekte in 70 Ländern mit 3,27 Milliarden Euro gefördert.

Die Welthungerhilfe arbeitet nach dem Grundprinzip der Hilfe zur Selbsthilfe: von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnerorganisationen.

Mit jedem verkauftem yamo-Brei unterstützen wir die Welthungerhilfe bei der Hunger- und Armuts-Bekämpfung von Familien mit Kindern in einer der ärmsten Regionen der Welt, dem ländlichen Indien, mit jeweils 3 Cent.

Dieser Betrag pro verkauftem yamo Produkt wird eingesetzt um lokal hergestellte, nährstoffreiche Brei-Nahrung für Kinder sowie Ernährungscamps für Familien zu finanzieren.

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